Montag, 5. Juli 2010

WAS IST GELD? WO KOMMT ES HER? UND WARUM GLAUBEN WIR DASS ES SO WICHTIG IST?

Ein kurzer Auszug aus dem Dokumentarfilm "Der Geist des Geldes". Ein aufrüttelnder Film der sich mit dem allgegenwärtigen "irdischen Gott", dem Geld beschäftigt und es auf vielerlei Weise hinterfragt. Ein Film der wohl jeden zum Nachdenken anregt und sicherlich neue Blickwinkel aufzeigen kann. "Es gibt doch Hoffnung. Und zwar ganz begründete Hoffnung. Es gibt Porto Allegre. Es gibt die neue planetarische Zivilgesellschaft. Es gibt Widerstandsfronten die aufbrechen - überall. Überall! Die zwar noch keine kohärente Gegenwelt darstellen, das ist ja auch gar nicht möglich, weil die Zeit dazu gefehlt hat. Sondern die eine Bruderschaft der Nacht sind. Menschen die sagen: "So will ich nicht mehr leben. Auf einem Planeten wo mein mittlerer Wohlstand bezahlt wird mit dem Tod mit dem Hunger mit der Zerstörung von hunderttausenden von Menschen jeden Tag. Das will ich nicht." Die sich mobilisieren. Und in einer Demokratie gibt es keine Ausrede sich nicht zu mobilisieren! Die Ungleichheit auf der Welt können wir nur dann lösen, wenn wir den Geist des Geldes verstehen. Solange Geld für uns Menschen wertvoller ist als Freiheit und Menswchenwürde, werden wir statt Nächstenliebe, Konkurrenz und Neid erleben. Geld entstseht aus Eigentum. Wenn wir den Begriff von Eigentum untersuchen, stellen wir vielleicht fest, dass wir Erde, Luft, Wasser, die Natur mit ihren Bodenschätzen, sprich den Planeten auf dem wir stehen, schwer als Privatbesitz bezeichnen können. Es ist wohl eher eine Leihgabe an die gesamte Menschheit. Wenn wir aus diesem Blickwinkel die Rechtsverhältnisse überdenken, sind wir einen großen Schritt weiter."

Kommentare:

  1. Wenn ich von dieser Eigentumsdebatte höre, muss ich immer an Rousseaus Diskurs denken:

    «Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: dies ist mein und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde,
    wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: » (Diskurs 173).

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  2. und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergeßt, daß die Früchte allen gehören und die Erde niemandem» (Diskurs 173).

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