Donnerstag, 30. September 2010

BIER


Auf dem wurstsack-blog bin ich auf das "Bier" aufmerksam geworden und ich finde den Ansatz der zwei Wahlberliner sehr erfrischend.

Es geht bei dem Projekt um Folgendes:
"Ziel dieses Projekts ist es, ein Zeichen gegen die visuelle Umweltverschmutzung zu setzen, der die Menschen im urbanen Lebensumfeld permanent ausgesetzt sind.
Unsere Städte sind heute voll von Werbebotschaften. Da sich die meisten Massenprodukte anhand ihres Inhalts kaum noch unterscheiden, werden künstliche Markenwelten geschaffen, die die Produkte zu etwas Besonderem machen sollen.
Doch es wird immer schwieriger, überhaupt noch zu den reizüberfluteten Konsumenten durchzudringen. Die Antwort der Marketing-Fachleute auf dieses Problem? Noch mehr Reklame.
Unser Gegenvorschlag: wir verzichten auf all die abgegriffenen Super-Glitzer-Goldrand-Versprechungen und konzentrieren uns auf das Wesentliche, den Inhalt.
Aus diesem Grund haben unsere Produkte weder einen Namen noch ein Logo. Die Gestaltung ist so schlicht wie irgend möglich. Sie versprechen nicht mehr, als sie definitiv auch halten können: BIER, WEINSCHORLE.
Geschmack braucht keinen Namen."

ZUM THEMA PLASTIK

Für alle die nicht regelmäßig den Konsumpf-Blog besuchen, möchte ich den heutigen Beitrag über Plastiktüten kurz in Form der geposteten Clips aufgreifen und zum Nachdenken und Handeln anregen.

Oceans Exclusive - Use Less Plastic

Trailer Park Movies | MySpace Video

Also Tod den Plastiktüten und ein dreifaches Hoch auf Leinenstoffbeutel und Einkaufskörbe!

Sonntag, 26. September 2010

GEDANKENGUT XXVI

"Die Art und Weise, wie sich die meisten Menschen in den westlichen Industrieländern gegenwärtig ernähren, ist weder ökologisch nachhaltig, noch entwicklungspolitisch fair, noch ethisch verantwortlich, noch trägt sie zu einer Verbesserung der Gesundheit, gesellschaftlichem Miteinander und Wohlbefinden bei. Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten könnte somit trotz steigender Lebensmittelpreise zu größerer Zufriedenheit führen. Im besten fall könnte eine Stärkung der immateriellen Komponenten von Essen und Trinken wie gemeinsame Mahlzeiten, Kreativität beim Kochen, gesundheitsfördernde und ethische Ernährungsweisen sowie eine allgemein höhere Wertschätzung von Lebensmitteln soagr materielle Wohlstandsverluste in anderen Lebensbereichen verringern."
Aus dem Thesenpapier Lebens-Mittel vom Denkwerk Zukunft
(www.denkwerkzukunft.de)

Sonntag, 19. September 2010

REVOLUTION

"Ich denke allerdings auch, dass so eine Revolution herzlich wenig bringt, vor allem, wenn man gar nicht so genau weiß, gegen wen man sich eigentlich auflehnt und was man anschließend für ein System errichten möchte. Merkel & Westerwelle abzusetzen (was spätestens nach den ausgekungelten Atomplänen im Sinne der demokratischen Kultur zwingend nötig wäre!) und durch andere Politiker zu ersetzen z.B. würde letztlich auch nicht wirklich weiter helfen, solange ein Geflecht aus Medienkonglomeraten, Lobbyisten und Großkonzernen das Ruder in der Hand hält. Und solange die Menschen auf billigen Konsum getrimmt sind und egoistisch dem eigenen Genuss frönend ihr Konsumentenleben leben, werden wohl auch andere Regierungen, wie auch immer sie ins Amt kommen, nicht viel voranbringen. Ein Bewusstseinswandel, ein Umdenken im eigenen persönlichen Rahmen, wäre meines Erachtens auf breiter Basis vonnöten (quasi eine Revolution in den Köpfen), damit ein echter Wandel im Land und im System möglich ist und nicht nur einfach eine neue Riege von Machtmenschen, egal welcher Couleur, das Steuer übernimmt. Alte linke Vorstellungen von einem Aufstand der „arbeitenden Klasse“ sind wenig erfolgversprechend und auch wenig verlockend, zumal wenn die meisten Menschen gar keine wirkliche Veränderung wollen… Ich möchte jedenfalls keine „Diktatur des Proletariats“, sondern eher eine freie Gesellschaft, in der die Arbeit einen geringeren Stellenwert hat als heutzutage und in der nicht alle Lebensbereiche einer Durchökonomisierung zugeführt werden. Ob das durch eine Revolution erreichbar ist, tja… Schaun mer mal."
Gefunden abermals im Konsumpf - zum ganzen Beitrag (inkl. einer Dokumentation zum Thema "Revolution") geht es hier: http://konsumpf.de/?p=8803

Donnerstag, 16. September 2010

GEDANKENGUT XXV

"Der Mensch von heute hat nur ein einziges wirklich neues Laster erfunden, die Geschwindigkeit."
Aldous Huxley

EIN GRUND ZU FEIERN

Morgen ist einer der schönsten Tage im Jahr. Denn morgen, am 17. September, hat mein geliebtes Gartenmädchen Geburtstag. Und das will angemessen gefeiert werden!
Aus diesem Grund hat das Gartenmädchen zum kulinarischen und literarischen Abend ihre Familie und engsten Freunde eingeladen. Wenn es morgen beginnt zu dämmern, werden wir in meinem neuen "Atelier" unter Kerzenschein gemeinsam ein vegetarisches 7-Gang-Menü genießen und Texte zu bedeutenden Themen wie Liebe, Kochen, Freundschaft etc. lesen. Wir werden gemeinsam essen, trinken, lesen, lachen und das Gartenmädchen dutzende Male hochleben lassen.
Die Planung ist abgeschlossen. Die letzten Einkäufe sind erledigt. Aber die Vorbereitung ist in vollem Gange. Bis morgen Abend wird noch fleißig geschnibbelt, gekocht und gebacken.
Ich erhebe im Namen des Gartenmädchens das erste Glas Weißwein des Tages und stoße (im Moment noch alleine) auf ein perfektes Mise-en-place für die morgige Feierei an!

Montag, 13. September 2010

GEDANKENGUT XXIV

"Unsere gegenwärtige Esskultur beruht auf soviel Leid, soviel Missbrauch der Erde und der Menschen, die unsere Nahrung erzeugen, dass sie einfach nicht nachhaltig ist. Es wird eine Wende geben, und sie wird entweder durch eine Krise herbeigeführt werden oder durch unseren Willen, etwas zu verändern."
Slow Food Magazin Nr.2/2009

WEISE WORTE VON WAM KAT

ES WIRD WIEDER GEBLOGGT

Am Abend, als ich dachte die kreative Pause wäre beendet (siehe letzter Post), hat sie tatsächlich erst so wirklich begonnen. Denn der Moustachio ist in eine neue Häuslichkeit umgezogen. Nun da der Umzugswahn ein Ende gefunden hat und ich seit einigen Tagen auch wieder Internet habe, kann ich endlich wieder in Ruhe bloggen. ENDLICH!