Freitag, 29. Oktober 2010

45 MINUTEN ZUM THEMA GENTECHNIK

Ein 45-minütiger Film der sicherlich für jeden interessant ist. Es geht um das, in den Medien bereits sehr präsente, Thema der Gentechnik. Der Film liefert einen sehr guten Überblick über den Stand der Dinge und hilft  ein grundsätzliches Verständnis für die Zusammenhänge zu bekommen, um überhaupt erst zu verstehen, was sich hinter dem breitgetretenen Begriff der Gentechnik, des Genmais/-sojas, den GVO's und all diesen Begriffen eigentlich verbirgt.
45 gut investierte Minuten.

Hier der Link (falls der Stream nicht funktioniert, wie es bei mir der Fall war, einfach etwas weiter unten über den Windows Media Player die gewünschte Qualität öffnen)

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/ernaehrung/minuten179.html

Dienstag, 26. Oktober 2010

GEDANKENGUT XXX


„Lieber gar kein Huhn, als irgendein Huhn.“
Eckart Witzigmann

Sonntag, 24. Oktober 2010

AUßERDEM ZUM THEMA WASSER

The Story of Bottled Water:

FLOW - WASSER IST LEBEN

Eine Dokumentation...
Über Wasser…
Über den unsichtbaren Dreck im Wasser…
Über die Privatisierung der Wasserversorgung…
Über das leidvolle Leben ohne sauberes Wasser…
Über den Zusammenhang zwischen Wasser und globalen Erkrankungen…
Über die Absurdität von Flaschenwasser…
Über Wasser das teurer ist als Erdöl…

Für alle Internet-affinen Leser: Bei YouTube gibt es "Flow" in 9 Teile aufgesplittet. Teil 1 hab ich hier mal eben verlinkt:

Freitag, 15. Oktober 2010

GEDANKENGUT XXIX

"Köstliche Dinge brauchen keine Geschmacksverstärker oder Aromen. Keine künstlichen und keine natürlichen und keine naturidentischen. Sondern überhaupt keine. NIE."

Donnerstag, 14. Oktober 2010

DAS KOCHHAUS - DAS BEGEHBARE KOCHBUCH

Mein großer Bruder hat mich heute per Telefon auf die Seite "www.Kochhaus.de" aufmerksam gemacht.

Bei "Kochhaus" handelt es sich um eine innovatives Lebensmitteleinzelhandels-Konzept aus Berlin. Angeboten werden quasi Zutatenpakete, zugehörig zu einem bestimmten vom Kochhaus entworfenen Rezept. Aus ca. 20 ständig wechselnden Vor-, Haupt- und Nachspeisen kann täglich gewählt werden. Zu dem Warensortiment erhält man dann eine Step-by-Step-Anleitung zum Kochen des Rezepts. Die Rezepte reichen von einfach bis anspruchsvoll, sind aber immer kreativ und erfrischend komponiert.
Die benötigten Produkte sind zu großem Teil regional, saisonal und bio.
Neben den Lebensmitteln für die Rezepte werden außerdem eine Auswahl an passenden Getränken sowie Küchenutensilien angeboten. Außerdem gibt es eine kleine Showküche, in der gelegentlich Rezepte live gekocht und das Ergebnis präsentiert wird.
Ich finde das Konzept sehr frisch und zeitgemäß. Ein toller, neuer Ansatz der zeigt, dass der tägliche Einkauf viel mehr sein kann, als der triste Trott durch die kahlen, trostlosen Gänge eines Discounters. Ein Besuch im Kochaus garantiert also nicht nur feinste Lebensmittel und ideenreiche Rezepte, sondern auch eine große Menge Spaß und Lebensfreude.

DER BEGINN DER SENSIBILISIERUNG

Mein Tag hat heute damit begonnen dass ich mir die Dokumentation "Food Inc." angeschaut habe.
Warum ich das hier erwähne?
Weil ich will, dass sich jeder der diesen Post liest, sich den Film ebenfalls anschaut! Und wer das tut, der wird merken, dass der Film nicht spurlos an ihm vorüberziehen wird. Der Film rüttelt und schüttelt an seinem Zuschauer. Er ruft Emotionen hervor. Mich hat der Film (und viele Dokumentationen zu dem Thema, die ich schon zuvor gesehen habe) aufmerksam gemacht und stark sensibilisiert. Ich habe ein Bewusstsein entwickelt - ich denke nach, ich frage nach - alle Entscheidungen, die ich treffe, treffe ich basierend auf Wissen und Informationen. Und ich fühle mich dabei stark. Stark im Sinne von gut und stark im Sinne von mächtig. Viele haben das Wissen und die Informationen nicht, die nötig sind, um "stark" zu sein und deswegen kann man es ihnen auch nicht übel nehmen, dass sie die "falschen" Entscheidungen treffen. ABER eine Dokumentation wie Food Inc. liefert komprimierte Informationen, die leicht zu konsumieren sind - nämlich indem man einfach knapp 1,5 Std aufmerksam zuhört und zuschaut. Und es gibt noch viel mehr Dokumentationen wie diese, die einem geballtes Wissen vermitteln und so einen optimalen Anfang bilden, um für die behandelten Themen zu sensibilisieren. Der Prozess der Sensibilisierung setzt sich dann, wenn er einmal in Gang gesetzt ist, automatisch fort.
Ich habe diesen Prozess erst vor rund 2 Jahren begonnen. Seitdem sehe ich mich als mündigen Konsumenten, der die Macht hat, Entscheidungen zu treffen. Und nur ich selbst bin es, der diese Entscheidungen trifft - und das kann ich weil ich ein Bewusstsein habe.

Food Inc. könnt ihrkaufen, ausleihen oder auch einfach bei YouTube aufgesplittet in mehrere Parts anschauen (insofern ihr der Englischen Sprache mächtig seit).
Andernfalls gibt es auch noch eine handvoll weiterer Dokumentationen, die ähnliche Inhalte haben. Die Beste, die ich bisher gesehen habe (die auch auf Deutsch ist), ist "We Feed the World". Leiht sich euch aus, kauft sie oder streamt sie einfach übers Internet, bevor ihr sie gar nicht schaut! Nehmt euch die Zeit! Es lohnt sich !!!

Montag, 11. Oktober 2010

KULINARISCHER MONTAG


Die stolze Beute des Tages

Der am Vorabend geerntete, makellose Pilz

Das perfekte Mise-en-place

Feigen-Risotto mit Salzauer Limonenseitlingen

Der ominöse schwarze Knoblauch

Tahiti-Vanille-Eis auf Melonen-Mangospiegel, dazu schwarzer Knoblauch

AM WOCHENENDE IN DER KIELER INNENSTADT

Vom 7.-10. Oktober, also dieses Wochenende, waren Bauernmarkt und Geschmackstage in der Kieler Innenstadt. Ich war da und habe mir das Spektakel mal angeschaut. Von der Fußgängerzone und den dortigen Ständen war ich größtenteils enttäuscht. Wenig Informationsmaterial, schlecht geschulte und vor allem wenig kommunikative, teils sogar unhöfliche Verkäufer (man strafte uns mit bösem Blick und scharfer Zunge, weil wir nicht bereit waren für ein 200g Stück Käse 8€ zu bezahlen). Außerdem lockte scheinbar die Fußgängerzone ganz besonders viele Menschen an, die nicht an der eigentlichen Sache, nämlich den Erzeugern und ihren Lebensmitteln, interessiert waren, sondern bloß möglichst günstig satt werden wollten.
Im Sophienhof gefiel es mir viel besser. Dort war Feinheimisch mit namenhaften Mitgliedern vertreten (Der Holzofenbäcker, Landpilze Salzau, Rieckens Landmilch, Ziegenhof Rehder, Kaddys Friut Farm uvm.). Bei sämtlichen Ständen war das Personal sehr freundlich und kompetent. Leider hat das Ganze für mich wenig neuen Input geboten. Aber es hat mich sehr gefreut zu sehen, dass sich unsere besten lokalen Erzeuger so breiter Masse vorstellen konnten und so publik machen konnten, dass es über den Einheits-Supermarkt-Junk noch vieles mehr gibt, es schmeckt, nicht viel kostet und vor allem Spaß und Genuss mit sich bringt.
Mein persönliches Highlight war der Stand von Kaddys Fruit Farm. Dort wurde ich so herzlich beraten und habe mich quasi auf Wunsch des Standbetreibers durch das gesamte Sortiment probiert. Das Tolle war aber nicht das Probieren, sondern das Fachsimpeln über die unterschiedlichen Produkte. Denn mir stand jemand gegenüber der seine Produkte kannte, liebte und etwas zu ihnen zu sagen hatte. Ich habe mir nach dem ausgiebigen Informationsaustausch ein Glas Kirsche-Thymian Marmelade mitgenommen. Eine wundervolle Komposition!

GEDANKENGUT XXVIII

"Wir sind an den absurden Punkt gelangt, an dem die Kinder Geflügelkroketten essen, aber noch nie ein lebendes Huhn gesehen haben, und gar nicht wissen, wie es überhaupt aussieht.
Somit wurde die Verbindung des Menschen mit der Erde durch Nahrung unterbrochen, die bis zur Nachkriegszeit bestanden hatte. Wer auf dem Land lebte, konnte immer noch sehen , woher die eigene Nahrung stammte, auch diejenigen, die seit weniger als zwei Generationen in die Stadt gezogen waren. Die gastronomischen Kenntnisse wurden fast automatisch von Generation zu Generation übertragen. Heutzutage gibt es diese so genannte Nabelschnur von überlieferten Kenntnissen nicht mehr und wie noch nie zuvor werden Herstellung und Konsum als voneinander entfernt erfahren, wobei auch eine tiefe, gegenseitige Kluft von Kenntnissen besteht. Dieser Mangel an Kenntnissen bringt viele von uns dazu, uns mit Fast-Food zu ernähren, ohne sich dabei eine Frage zu stellen.
Und dennoch sagt uns der Menschenverstand, dass ein Gastronom und auch derjenige, der sich nicht so nennen möchte, wissen möchte was er isst: Herkunft, ausgeführte Behandlungen und einbezogene Menschen. Das Interesse an der landwirtschaftlichen Welt, an ihren Entwicklungen und Veränderungen müsste zu den Prioritäten aller gehören, sie sich ernähren."
Carlo Petrini in "Gut, Sauber & Fair"

Donnerstag, 7. Oktober 2010

GEDANKENGUT XXVII

"Welch eine Freude, hungrig zu sein, wenn du dir sicher sein kannst, dass dir jemand eine wirklich hervorragende Mahlzeit zubereitet."
Linvard Bo Lapp

Samstag, 2. Oktober 2010

WÄRE ALLES ANDERE NICHT FALSCH

Zu sagen, was wir tun und zu tun, was wir sagen, sollte zu einem gesellschaftlichen Leitmotiv werden.

KULINARISCHER NACHTRAG

Es gab: Käsekuchen à la Moustachio Tarte Tatin (mit wild-gepflücktem rotfleischigem Apfel, Sorte wird noch beim Pomologen bestimmt - Nachtrag folgt in den nächsten Tagen) Nahöstlicher Linsensalat Galette mit Mangold, Champignons und Feta