Montag, 21. Februar 2011

MANCHMAL REICHEN AUCH RESTE

Vier schon etwas gealterte Rote Bete, ein klitzekleiner, etwas welker Spitzkohl, eine halbe Stange Lauch, fünf Kartoffeln und ein Zweig Rosmarin, der seit einigen Wochen in meinem Kühlschrank herum vegetiert.
Zu Anfang dachte ich mir: Der Hunger treibt's schon rein!
...also schnibbel-di-schnapp - alles in Olivenöl geschwenkt, etwas grobes Salz, etwas Pfeffer und ab in den Ofen - natürlich in Etappen unter Berücksichtigung der Garpunkte.
Gut eine Stunde nach dem nüchternen Start dieser Resteverwertung war ich selbst überrascht - denn es hat phänomenal geschmeckt und war besser als so manche Kreation, über die ich mir Tage lang Gedanken gemacht habe.
Ich mag Reste. Reste schränken ein. Reste fordern heraus. Reste machen wach. Reste vermögen zu beflügeln und zu überraschen. Wenn man sie denn lässt und eben nicht einfach unachtsam entsorgt.

1 Kommentar:

  1. Genau: Das ist wahre Kreativität in der Küche. Etwas am Reißbrett erfinden kann ja ein jeder ;-)

    AntwortenLöschen