Mittwoch, 13. Juli 2011

BOB-O-LINK SINGLE ORIGIN UND FLYING PINGO

Ich bin aber auch eine Wurst...anstatt mir Notizen zu machen und dann drauflos zu bloggen, schlürfe ich eine Tasse Espresso nach der anderen und vergesse dabei vollkommen alles andere. Tja und nu sind Bob-o-Link und Flying Pingo schon lange aufgebraucht und das sensorische Gedächtnis ist auch nur noch spärlich gefüllt. Ich finds sehr schade, dass ich so nachlässig war und die Besprechungen diesmal äußerst mager ausfallen werden.
Also zum Bob-o-Link Single Origin: Viel muss ich zu dieser Bohne gar nicht sagen. Sie ist der helle Wahnsinn - wirklich einsame Spitze. Schön fruchtige Aromen. Zarte Säure,kaum Süße und keine Bitternoten. Ein ganz milder aber unheimlich vielschichtiger Espresso, mit jeder Menge Aromen von Beeren, Frucht und Nuss. So auch die Konsistenz - zart, weich, sexy. Tolle feineporige, fast seidige, rehbraune Crema. Selbst das Wegschlürfen der reinen Crema direkt nach dem Bezug ist eine kleine Gaumenfreude. Kein Wunder, dass der Bob-o-Link die Basis für jede Blend bei Quijote ist. Für mich ganz klar der Star schechthin, der ins Rampenlicht gehört, gerne mit Backgroundtänzern!
Der Flying Pingo ist dem Black App sehr ähnlich wie ich finde. Grundlage für beide sind ja 60% vom Bob-o-Link dazu kommen 20 bzw. 25% Guatemala und dann eben je nach Blend 15% Gayo oder 20% Valle de Intag.
So zeichnet sich der Charakter des Flying Pingo auch durch eine ausgeprägte Süße des Guatemala aus. Diese Noten und einige leicht säuerliche (nicht saure) Zitrusnoten legen sich über den Bob-o-Link und stellen ihn ein wenig in den Hintergrund. Das gefällt mir persönlich nicht so gut. Mir schmeckt das Aromaspiel des Guatemala nicht so (siehe Black App Review) - ganz im Gegensatz zum Bob-o-Link.
Mir gefällt die Komposition von Herr Datschun besser - 80% Bob-o-Link und zur Abrundung noch 20% Gayo Amaro. Die unterstützen das Aroma des Bob-o-Link sehr elegant, ohne es in den Hintergrund zu drängen. Ich spreche natürlich vom LapuLapu-Blend.

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