Dienstag, 23. August 2011

JEAN ZIEGLER - DER AUFSTAND DES GEWISSENS

Gestern Abend äußerte eine junge Leserin meines Blogs den Wunsch, ich solle doch bitte malwieder einige politische/gesellschaftskritische Themen auf meinem Blog besprechen.
Dem möchte ich heute selbstverständlich prompt nachkommen. Der Beitrag ist zwar schon ein paar Tage älter, aber hat an Aktualität kein Bisschen eingebüßt. Gemeint ist die nicht gehaltene Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele von Jean Ziegler.
Jean Ziegler, bekanntermaßen Globalisierungskritiker und ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, war ursprünglich eingeladen die Eröffnungsrede zu halten, hat dies dann aber relativ spontan doch nicht getan. Warum ist "relativ" unklar? Einige sagen Jean Ziegler nach, er stehe in Kontakt und sympathisiere mit Muammar al-Gaddafi. Was allerdings zu bezweifeln ist. Vielmehr drängt sich die Vermutung auf, dass Jean Ziegler gedrängt wurde die Rede nicht zu halten, da der Inhalt die Finanziers und Sponsoren der Festspiele direkt angreift. In der Rede richtet sich Ziegler an das Publikum der Festpiele (die "Schönen und Reichen") und appeliert an ihr Gewissen und an die Macht der Kunst. Die nicht gehaltene Rede wurde selbstverständlich im Internet veröffentlicht und ist außerdem als 19-seitiges Heft (à la "Empört Euch") im Handel erhältlich.

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