Donnerstag, 15. September 2011

NEKTARINE-GRÜNTEE-TORTE

Heute gibt es mal wieder etwas fürs Auge (da das "Schmeck-Internet" ja noch nicht erfunden ist - es wird Zeit!). Anlässlich meiner Selbst habe ich für mich und meine Gäste spontan eine Torte zusammen gebacken. Herausgekommen ist überraschender- weise ein echtes Glanzstück.
Zu den Zutaten: Der Boden ist eine Abwandlung eines Walnußbodens (Ich finde Walnuß sieht hübscher aus mit "ß"). Statt Walnüßen sind Mandeln drin und ein Teil des Mehls und des Zuckers wurde durch Löffelbiskuit ersetzt und zu guter Letzt wurde die Butter durch weiße Schokolade ersetzt. Die Creme ist eine mit Eigelb gebundene und Sahne und Eiweiß voluminierte Masse. Geschmacksgebend ist pulverisierter, grüner Tee. Die Fruchtmasse besteht aus einem Teil pürierten, gekochten, mit Cointrau abgeschmeckten Nektarinen, einem Teil gewürfelter, in dem heißen Püree eingelegter Nektarine und einem Teil Passionsfruchtkernen inklusive Saft.
Zum Konzept: der Boden glänzt durch Saftigkeit, Dichte, nussigen Biss und einer deutlichen Süße. Die Creme ist luftig und hat einen leicht herben Charakter dank Grüntee. Die Fruchtmasse wird von Säure dominiert und bietet dreielei zusätzliche Konsistenzeffekte: das weiche Gelee, die noch bissigen Nektarinen-Würfel, sowie den verspielten Knackeffekt der Passionsfruchtkerne.
Zu meiner Begeisterung ist es mir tatsächlich gelungen, diese theoretischen Ideen komplett in meine Springform zu kanalisieren. Das Ergebnis hat allen viel Freude und mir zwei tolle Tage bereitet.

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